Sexkino Geschichte
Donnerstag, den 18. Dezember 2008Wissenswertes zur Sexkino Geschichte. Als Sexkino (auch Porno- oder Erotikkino, Erwachsenenkino oder abwertend Schmuddelkino) wird ein Kino bezeichnet, in dem Filme mit pornografischen Inhalten laufen. Zutritt zu Sexkinos haben nur Erwachsene über 18 Jahre. Seit entstehen der ersten Videotheken in den 80er Jahren und der DVD in den 90ern gibt es immer weniger Sexkinos. Ein klassisches Sexkino wie zwischen 1960 und 1970 gibt es heute kaum noch.
Die heutigen Sexkinos sind häufig nicht mehr eigenständig sonder oft an gosse Sexshops angegliedert. Oft außerhalb der Rotlichtviertel. Es gibt unterschiedliche Konzepte, kleinen Sexkino bist zu Kinos mit Angeboten und Puplikum wie in Swingerclubs. Sexualakte und Selbstbefriedigung wird hier in aller öffentlichkeit und in Gruppen vorgenommen. In grossen Sexkinos gibt es manchmal abschließbare Räume verschiedenster Größe zur Verfügung um den Zuschauerkreis zu begrenzen. Ein paar Sexkinos haben Ihre Angebote und Einrichtung auch auf spezielle sexuelle Gebiete wie GangBang, Natursekt- und Kaviarsspiele ausgerichtet.
Viele Sexkino haben regelmässig Sonderveranstaltungen. Das Angebot reicht von Sexy-Fotoshootings über erotische Partys, GangBangs, Auftritte von Erotik-Stars bis zur Mietmädchen die einem das Masturbieren ersparen.
Das Angebot von Sexkinos richtet sich nicht ausschliesslich an Männer. Häufig, vor allem bei Pärchentagen oder Pärchenabenden kommen auch Paare um sich bei Ihren sexuellen Ausschweifungen zusehen zu lassen. Immer öfter kommen auch alleinstehende Frauen ohne berufliches Interesse in die Kinos. Anders als in erotische Saunen und Swingerclubs ist in Sexkinos die Einrichtung eher funktional. Es geht ja auch rein um´s ficken.
Ein Sexkino finden man in jeder grösseren Stadt oft, aber nicht ausschliesslich in der Rotlichtszene und in Bahnhofsnähe.
Sex spielte seit Beginn der Filmkunst eine wichtige Rolle in Kinos. Bereits zu Beginn letzten Jahrhunderts wanderden sog. Kinematografen mit der damals “lebende Bilder” genannten Attraktion von einem Markt zum anderen. Heimlich zeitgen sie die seit 1896 hergestellten sogenannten Stag Films, das sind etwa fünf- bis zehnminütige Streifen, die oft Striptease und auch Geschlechtsakte zeigten. Im Jahr 1899 eröffnete der Schauspieler Otto Pritzkow in Berlin das erste richtige Sexkino, mit dem Namen “Abnormitäten- und Biograph-Theater” . Vor allem die Masse der Arbeiter und Bürger gingen damals in die neu entstandenen Lichsspielhäuser, da ihnen der Theaterbesuch nicht erlaubt war.
In Amerika war der Preis dieser Lichtspieltheater einen Nickel (5 Cent), woher auch der Name “Nickelodeons” stammt. In den 20er Jahren wurde in den USA die filmische Darstellung von Sex durch den “Hays Code” verboten. Davon lies sich die Sexindustrie aber nicht abhalten und führte Ihre Geschäfte im Untergrund weiter. Bis ca 1965 wurden in den Kinos nur legale Filme, damals auch “Nudies” genannt gezeigt. Unter dem Vorwand der Aufklärung konnten immer mehr Filme Nackter in Form von Pseudodokumentationen zum grossteil ohne strafrechtliche Konsequenzen vorgeführt werden. Mit der Sexuellen Revolution wurden Sexfilme legalisiert und der weg für Sexkinos war wieder frei. Im Jahr 1968 eröffneten in Dänemark wieder Sexkinos. Im Jahr 1972 wurden in den USA die Herstellung und veröffentlichung von Sexfilmen legalisiert. Duch Filme wie Deep Throat, The Devil In Miss Jones und Behind The Green Door wurde das Sexkino in der ganzen Welt populär. Und das waren nur ein paar Daten zur bewegten Sexkino Geschichte.